Neue Techniken bedingen jedoch eine sehr genaue Überlegung, ob Standardmethoden zur Trinkwassererwärmung zeitgemäß sind.
Passt die Erzeugung von Trinkwarmwasser mit nur einem System (Heizungswärmpumpe) noch in unsere Zeit? Wir sagen Nein!
Heizungswärmepumpen arbeiten unwirtschaftlich und unter hohem Verschleiß (thermischem Stress) bei:
Zudem sind Wärmepumpen träge und daher nicht gut geeignet, schnell große Mengen Warmwasser zu erzeugen, es sei denn, man nutzt einen zusätzlichen Elektroheizstab, was die Effizienz weiter reduziert.
Die Sinnvollste Variante, Erzeugung von Warmwasser mit einer separaten Brauchwarmwasser-Wärmepumpe, die Methode, welche wir jedem Kunden vorschlagen und jedem Kunden anraten.
Brauchwarmwasser-Wärmepumpen sind effizienter als Heizungswärmepumpen bei der Erzeugung von heißem Wasser, da sie speziell für hohe Temperaturen ausgelegt sind und optimale Kältemittel nutzen. Sie arbeiten unabhängig vom Heizsystem, was die Effizienz beider Systeme steigert, die Lebensdauer der Heizungswärmepumpe verlängert und Geräusche im Sommer vermeidet. Zudem gewährleisten sie die Warmwasserversorgung auch bei Stromabschaltungen, von denen Heizungswärmepumpen betroffen sein können.
Die eigenständige Hochtemperaturwärmepumpe
CO²-Hochtemperaturwärmepumpen sind ideal für die Trinkwarmwassererzeugung, da sie Temperaturen über 65°C erreichen. Ihre Nachteile sind jedoch:
CO²-Wärmepumpen sind aufgrund physikalischer Grenzen nicht für den Einsatz als Heizungswärmepumpen geeignet, da sie hohe Temperaturdifferenzen (mind. 40K) benötigen, während Heizungssysteme mit niedrigen Differenzen (7-12K) arbeiten.
Die Frischwasserstation, hygienisch spitze, jedoch keine wirkliche Alternative
Frischwasserstationen haben den Vorteil eines geringen Wasserinhalts, wodurch keine thermische Desinfektion nötig ist.
Nachteile sind:
Der elektrische Durchlauferhitzer, die günstigste Version
Elektrische Durchlauferhitzer (oder Untertischheißwasserbereiter) sind für kleine Wassermengen geeignet und erfordern keine thermische Desinfektion.
Für größere Wassermengen (z.B. Badewannen oder mehrere Duschen) sind Durchlauferhitzer mit 21-30 kW Leistung erforderlich.
Der elektrische Boiler, keine günstige Version, jedoch einfach zu installieren
Elektrische Boiler haben im Vergleich zu anderen Systemen einen hohen Stromverbrauch.
Vorteile:
Nachteile:
Die Gastherme als Warmwasserbereiter
Für sehr große Warmwassermengen (z.B. in Mehrfamilienhäusern) sind kleine Gasthermen eine Überlegung wert, da sie eine schnelle Nachheizung ermöglichen und die thermische Desinfektion problemlos ist.
Nachteile:
Flüssiggas in einem separaten Tank ist eine mögliche Alternative, da hier Biogas oder Wasserstoff beigemischt werden kann.